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Unsere Künstler

 

 

Bea von Arnim   1

 

Stefano Bedrich  2

 

Isa  Bilgic  3

 

Rostam Buczkowski 5

 

Heidi Hummel 6

 

Mike Köb  7

 

Dr. Thomas Rösslein  8

 

Peter Stötter 9

 

Heidrun Wanke  10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bea von Arnim

 

 

 

„Ich lebe im Jetzt weil ich mich an wenig erinnere.“

 

Verkehrsunfall 1972, Schädelhirntrauma mit Gedächtnis- und Gleichgewichtsstörungen.

 

Unfallbedingt konnte sie ihr geplantes Malerei- und Grafikstudium nicht verwirklichen. Trotzdem hat sie sich eine optimistische Lebenseinstellung bewahrt.

 

Ihr Können beweist Bea von Arnim bei Seiden-, Aquarell- und Ölmalerei und der bildhauerischen Gestaltung in Ton und Speckstein. So strahlen ihre Landschaften in warmen, leuchtenden Farben, wie von Sonnenlicht durchtränkt.

 

Daneben liebt sie es, klassische Literatur, philosophische und sozialpolitische Themen bildnerisch umzusetzen.

 

 

 

 

Viva la vita

 

 

 

                                                                          

 

                                                                           Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

 

 

 

 

Dokumentbeginn

 

 

Stefano Bedrich

 

 

 

 

„Manchmal stehe ich unter Strom.“

 

Epilepsie seit dem 9. Lebensjahr.

 

Der Künstler bevorzugt Acrylfarbe für seine surreale Bilderwelt, die kühle architektonische Aufbauten mit traumartigen Arrangements von Pflanzen und Gegenständen vereint. In stark leuchtenden Farben angelegt, findet man in seinen Szenerien Fische, die durch die Lüfte schweben, versunkene Städte oder aber einen roten Frauenakt in der Dunkelheit.

 

 

 

 

 

AUT ORANGE

 

 

 

                                                                          

                                                                          

                                                                           Baum der Fruchtbarkeit

 

 

 

 

Dokumentbeginn

 

 

 

 

Isa  Bilgic

 

 

 

„Man nennt mich den jungen Wilden mit Tiefgang?“

 

Spastiker, Rollstuhlfahrer

 

Mit kräftigem Pinselstrich und in spontaner Gestensprache legt der junge Künstler seine Motive an, deren vitale Ausstrahlung das vorgegebene Bildformat beinahe zu sprengen scheint.

 

Sein Anliegen ist es, das dekorative Element in der Kunst zu überwinden und in expressiver Malweise und intensiver Farbigkeit die Tiefen des menschlichen Daseins transparent zu machen.

 

 

 

 

Gefäße in Bewegung

 

 

 

 

                                                                          

 

                                                                           Zurück zur eigenen Kraft

 

 

 

 

Dokumentbeginn

 

 

 

 

Rostam Buczkowski

 

 

 

„Schwarzmalerei hilft mir nicht.“

 

Schwerer Herzfehler seit Geburt.

 

In Mosaiktechnik reiht er Farbflächen aneinander, die in ihrem bunten Wirbel und den fließenden Übergängen an Glasfenster erinnern.

 

„Ich träume in Farben, meine Bilder wachsen in mir, sie haben ihr Eigenleben.“

 

Seine ausdrucksstarken Acrylbilder und Aquarelle sind Impressionen, die den Einfluss seiner Vorbilder Hundertwasser und Klee nicht verleugnen.

 

 

 

 

Der Feuerstrauch

 

 

                                                                          

                                                                          

                                                                           Venedig

 

 

 

 

 

Dokumentbeginn

 

 

 

 

 

Heidi Hummel

 

 

 

 

„Das Wichtigste im Leben ist mir das Leben“

 

Autounfall 1994; Schädelhirntrauma mit eingeschränkter Motorik.

 

Auf ihren zahlreichen Reisen nach Italien entdeckte Heidi Hummel ihre große

Begeisterung für das mediterrane Lebensgefühl, das in allen ihren Bildern Ausdruck

findet. Die Mutter eines 9j~•• •gen Sohnes malt in den verschiedensten künstlerischen

Techniken ihre einfühlsamen Darstellungen, die immer ein Stück ihrer eigenen

Biographie sind und die sie selbst „meine gelebten Bilder“ nennt.

 

 

 

 

Gummibärchen Planeten

                                                                          

 

                                                                          

                                                                          

                                                                           Hommage an Rousseau

 

 

 

 

Dokumentbeginn

 

 

 

 

Mike Köb

 

 

 

 

 „Ich bin der Gegensatz.“

 

1976 Motorradunfall, Schädelhirntrauma mit Gleichgewichtsstörung und eingeschränkter Motorik.

Gelernter Nachrichtengerätemechaniker.

Das Ziel des provokanten Künstlers ist es „vergeistigte“ Bilder zu schaffen, um die Rea­litäten zu zerstören und neue Blickwinkel zu eröffnen.

 

„Mit meiner Behinderung behaftet, versuche ich nun, mich und meine Gedanken zu be­freien — durch Malerei und Irrsinn, Liebe und Göttlichkeit“. Vor allem wünscht sich Mike Köb, dass sich der Betrachter in seine Bilder „hinein- und herausträumen kann“.

 

Seine abstrakten Aquarelle und Tuschezeichnungen thematisieren oft Fragmente seiner eigenen Lebensphilosophie.

 

Er „will immer das Ganze und Letzte schaffen“, die Verbindung zwischen Mensch und Natur, das Werden und Vergehen, Beharren und Sich auflösen.

 

 

 

 

Aquarell und Chinatusche

 

 

                                                                          

                                                                          

                                                                           Stilleben mit Zitonen

 

 

 

 

Dokumentbeginn

 

 

 

 

 

Dr. Thomas Rösslein

 

 

Dr. Thomas Rösslein war als Direktor beim Landtag von Baden-Württemberg tätig. Frühere berufliche Stationen verbrachte er als Richter, als Beamter des Justizministeriums und als Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion. Aufgrund eines Schlaganfalls vor 12 Jahren schied er aus dem Staatsdienst aus.

 

Seitdem befasst er sich mit Zeitgeschichte und er entdeckte seine Liebe zur Malerei.  Zunächst beschäftigte er sich mit Aquarellen, bis auch die Acryltechnik sein besonderes Interesse fand.

 

 

 

 

 

Vater, Mutter und Kind

 

 

 

 

 

                                                                          

 

                                                                           Stierkampf

 

 

 

 

Dokumentbeginn

 

 

 

 

 

Peter Stötter

 

 

 

 

„Früher trieb mich der Gipfel“

 

Kletterunfall 1990, seitdem querschnittsgelähmt, Rollstuhlfahrer.

 

Gelernter Schlosser.

 

Der Familienvater von zwei Söhnen widmete sich bis zu seinem Bergunfall der Holzbild­hauerei. Nachdem er diese Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, gilt nun seine Leiden­schaft der Öl- und Aquarellmalerei.

 

Ais naturverbundener Mensch malt er vor allem aus der Erinnerung Landschaften. Durch Ihre Schlichtheit und große Ruhe spiegeln seine Motive die gelassene Lebenseinstellung des Künstlers wider.

 

 

 

 

Geschwister

 

 

 

                                                                          

 

                                                                           maiglöckchen

 

 

 

 

Dokumentbeginn

 

 

 

 

Heidrun Wanke

 

 

 

 

 „Jetzt laß‘ ich neue Blätter treiben.“

 

Querschnittslähmung nach Unfall 1977. Rollstuhlfahrerin:

 

Die Künstlerin arbeitet ihre Stilleben in Acryl und Pastellkreiden.

 

Pflanzen und Früchte in satten Farben sind ihr bevorzugtes Gerne, das sie naturalistisch gestaltet. Ihr Anliegen ist es, durch ihre Naturstudien die Augen des Betrachters zu öffnen für die Schönheit, die im Detail liegt, wie z.B. im samtigen Schimmer eines Blütenblattes, dem Glanz reifer Sommerfrüchte oder der Urgewalt einer sich überschlagenden Meereswoge.

 

 

 

                                                                          

 

                                                                           Sonne des Südens

 

 

 

 

 

Dokumentbeginn